Bis 2030 soll der Rheingau-Taunus-Kreis vollständig aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Dies kommt  nicht nur unserem Klima zugute, sondern schafft auch Arbeitsplätze, fördert die Wirtschaft und somit den gesamten Landkreis.

Wir laden Sie ein, uns auf dem Weg zur Energiewende im Rheingau-Taunus-Kreis zu begleiten und aktiv zu unterstützen.

Durch Energieeinsparung, Energieeffizienz-Steigerung und den Einsatz Erneuerbarer Energien können wir das Ziel gemeinsam erreichen.


Ausgezeichnet: Der Rheingau-Taunus-Kreis wurde im Rahmen der 23. Weltklimakonferenz in Bonn für besonderes Engagement im Klimaschutz geehrt

Bonn, 09. November 2017. Der Rheingau-Taunus-Kreis ist einer von 20 Kommunen, Städten und Landkreisen, die über ein Jahr lang intensiv mit einem Partner im Bereich des Klimaschutzes zusammengearbeitet haben. Die Partner haben sich ausgetauscht, voneinander gelernt und gemeinsam Projekte umgesetzt. Heute wurden sie dafür auf einer Veranstaltung des internationalen 100ee Netzwerks mit einer Urkunde prämiert. Herr Brenner vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BUMB) hat der stellvertretenden Vorsitzendes des Kompetenzzentrums Erneuerbare Energien (kee), Ingrid Reichbauer, für die erfolgreiche Teilnahme gratuliert und ihr die Urkunde für den Rheingau-Taunus-Kreis übergeben.

Der Rheingau-Taunus-Kreis hat mit dem Kreis Landsberg am Lech kooperiert. Es gab intensiven Austausch zwischen beiden Landkreisen über die Themen, Bewusstseinsbildung an Schulen, Energiemanagement in den Liegenschaften, Photovoltaik und Energiesparkampagnen für Privathaushalte. Es wurden gegenseitige Besuche organisiert, die dem Wissensaustausch dienten. Auch die Rollen und die unterschiedlichen Strukturen der Energieagentur LENA in Landsberg am Lech und des kee waren Gegenstand des intensiven Austauschs. „Die Organisation der Energieagentur LENA in Landsberg war Vorbild für die Umstrukturierung des kee im Rheingau-Taunus-Kreis. Wir haben von der Zusammenarbeit profitiert. RegioTwin hat uns im kommunalen Klimaschutz wirklich voran gebracht. Wir haben sehr von den Erfahrungen austauschen und für uns nutzen“. freut sich Landrat Frank Kilian.

Das Projekt „RegioTwin – Partnerschaften für den Klimaschutz“ führt das Prinzip des Twinnings erstmals in den kommunalen Klimaschutz in Deutschland ein. Das Projekt wird über drei Jahre vom Bundesumweltministerium im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und vom Fachgebiet Dezentrale Energiewirtschaft der Universität Kassel durchgeführt.

Insgesamt wurden bundesweit 40 Kommunen und Kreise, die am RegionenTwinning teilnahmen, ausgezeichnet. Welche Regionen das sind und weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite www.regiotwin.de.

 


Gewinn wird in die Förderung gesteckt

 

Hier der Bericht des Wiesbadener Kuriers vom 08.11.2017 über die Preisverleihung:

Gewinn wird in die Förderung gesteckt
AUSZEICHNUNG Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus GmbH erhält „Klima-Kommunen"-Sonderpreis
BAD SCHWALBACH (red).

Die Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus GmbH ist jetzt vom Hessischen Umweltministerium mit dem Sonderpreis im Wettbewerb „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen" ausgezeichnet worden. Unter der Schirmherrschaft der hessischen Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) hatte eine Jury Projekte ausgewählt,
die sich besonders für den Klimaschutz engagieren. Die Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus GmbH, die
unter anderem den Ausbau von erneuerbaren Energien in der Region vorantreibt, erhält für ihre Arbeit 3750 Euro. Das Geld soll für die Förderung neuer Klima-Projekte verwendet werden.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung des Umweltministeriums. Der Sonderpreis bestätigt,
dass wir zusammen mit den Kommunen vor Ort die Energiewende und den Klimaschutz
im Rheingau-Taunus-Kreis erfolgreich umsetzen und leben", so Bernd Vergin und Manfred Vogel, Geschäftsführer der Erneuerbaren Energien Rheingau-Taunus GmbH. Mitgesellschafter der Erneuerbare
Energien Rheingau-Taunus GmbH ist die Anstalt für Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus
– eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) – die aus den Kommunen Bad Schwalbach, Heidenrod, Idstein, Kiedrich, Lorch, Niedernhausen, Oestrich-Winkel, Taunusstein, Waldems und Walluf besteht.
Die Gemeinde Hünstetten hat kürzlich ebenfalls beschlossen, der AöR beizutreten. Weitere
Teilhaber sind der Rheingau-Taunus-Kreis, die Süwag Grüne Energien und Wasser GmbH
und die Bürgergenossenschaft pro regionale energie eG.

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Eindrücke der Preisverleihung

Dein Haus ist Deine beste Aktie: Großes Interesse an Info-Veranstaltung zum Klimaschutz

Dein Haus ist Deine beste Aktie: Großes Interesse an Info-Veranstaltung zum Klimaschutz

Klimaschutz kann Spaß machen, so das Credo des Abends der MODERNISIERUNGSOFFENSIVE und des Kompetenzzentrums Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus e.V. (kee) In seiner Talkshow der etwas anderen Art zeigte Bauingenieur Ronny Meyer, dass auch ernste, wichtige Themen wie „Energieeffizienz“ und „Hausmodernisierung“ mit Sachkenntnis und Spaß vermittelt werden können. Die rund 70 Zuschauer in der Brentanoscheune erlebten einen unterhaltsamen Abend, bei dem auch viele Aspekte des Klimaschutzes angesprochen wurden. 

Als Einstieg wählte Meyer Bilder des Orkans Xavier und des Hurrikans Irma. Diese verdeutlichten in drastischer Weise, dass wir uns bereits mitten im Klimawandel befinden. Die Frage des Abends lautete dann: Was kann jeder Einzelne mit seinem Verhalten tun, um die Erderwärmung durch Energieeinsparung zu mindern?

Zuerst jedoch wurde in einem ersten kurzen Interview mit dem Bürgermeister von Oestrich-Winkel, Michael Heil, und dem Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Frank Kilian, erörtert, was Kommunen und Kreis tun können. Bürgermeister Heil wies auf zahlreiche Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung zum Energiesparen, der energetischen Sanierung der städtischen Gebäude und auf das Quartierskonzept in Mittelheim hin. Landrat Kilian hob die Bedeutung dieses wichtigen Themas insgesamt hervor, wies auf das Netzwerk des Kompetenzzentrums Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus e.V. hin und zeigte sich froh darüber, dass es gelungen ist, nach den Mittelkürzungen des Kreistags im vergangenen Jahr, den Verein zu erhalten.

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Hier ist der Artikel des Wiesbadener Kuriers zur Veranstaltung.


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