Bis 2030 soll der Rheingau-Taunus-Kreis vollständig aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Dies kommt  nicht nur unserem Klima zugute, sondern schafft auch Arbeitsplätze, fördert die Wirtschaft und somit den gesamten Landkreis.

Wir laden Sie ein, uns auf dem Weg zur Energiewende im Rheingau-Taunus-Kreis zu begleiten und aktiv zu unterstützen.

Durch Energieeinsparung, Energieeffizienz-Steigerung und den Einsatz Erneuerbarer Energien können wir das Ziel gemeinsam erreichen.


Heizen und Strom erzeugen mit Sonne: Information über Solaranlagen in Niedernhausen

Die Veranstaltungsreihe „Wohnkomfort erhöhen – Energie einsparen“ wird am Mittwoch, den 07.06.2017, um 19:30 Uhr in Niedernhausen im Rathaus, Wilrijkplatz, Ratssaal (1. OG), fortgesetzt.

Im Mittelpunkt des Vortrages steht das Thema „Heizen mit Sonne: Informationen über solarthermische Anlagen“. Die Überlegung mit umweltschonenden Heizmethoden die Umwelt zu entlasten, den Wohnkomfort zu steigern und Geld zu sparen, setzt sich mehr und mehr durch. Bei der Sanierung des Hauses sowie der Umstellung des Heizsystems gibt es eine Menge zu beachten. Sich im Vorfeld beraten zu lassen bringt viele Vorteile. Das Wissen darüber, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche Fördermöglichkeiten es gibt, hilft.

Der Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen e.V., Dipl.-Ing. Jürgen Sabeder, wird einen umfassenden Überblick über die Themen rund um die Solaranlage auf dem Dach geben. Er wird aber auch die Frage beantworten, welche Systeme zur Wasserbereitung und Heizungsunterstützung mit der direkten und der indirekten Nutzung von Solarenergie in Ein- und Mehrfamilienhäuser geeignet sind. Es werden Informationen zu Kosten, Wirtschaftlichkeit und Umweltnutzen sowie über den gesamten Bereich der Fördermöglichkeit solarthermischer Anlagen gegeben. Die Fragen, ob und wie sich die Erzeugung von Strom lohnt, wie die derzeitige Lage nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) ist, ob Stromspeicherung mit Akkus sinnvoll ist, werden ebenfalls thematisiert.

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Bauen für die Zukunft: Effizienzhaus, Passivhaus, Plusenergiehaus: Die Verbraucherzentrale informiert.

„Wer bauen will, sollte dies nach den neuesten Standards tun und sehr viel Wert auf das Thema Energieeffizienz legen“, so die Architektin und Energieberaterin der Verbraucherzentrale Hessen e.V. Kornelia Klimmek. In ihrem Vortrag am Mittwoch, den 10.05.2017, erläuterte sie verschiedene Aspekte rund um das Thema, z.B. warum Energieeffizientes Bauen für potentielle Bauherren wichtig ist: Die Heizenergie beträgt ca.75% des Gesamtenergiebedarfs deutscher Haushalte. Das bedeutet: Es liegt ein großes Einsparpotential in diesem Sektor. Die Fördermöglichkeiten für Maßnahmen zum energieoptimierten Bauen waren noch sie so gut wie derzeit, führt Klimmek aus. Ein weiterer Aspekt ist natürlich das Thema Klimaschutz und der Beitrag zur Energiewende. Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss nicht erzeugt werden. Energieeffizientes Bauen bedeutet also: Energie sparen und Kosten reduzieren. Voraussetzung hierfür ist eine Energetische Gesamtplanung. Für Energieeffizientes Bauen sind drei Faktoren wichtig: Eine kompakte Bauform, die Wärmeverluste minimiert, eine optimale Gebäudehülle wie Wand, Fenster, Dach, Bodenplatte und die Nutzung der Sonne.

Frau Klimmek erläuterte in ihrem kleinen Energie-ABC eine Reihe von Fachbegriffen wie Jahresprimärenergiebedarf, der darstellt wie viel Energie ein Gebäude rechnerisch von der Energiegewinnung bis zur Wärmeerzeugung benötigt und wie groß der Bedarf an fossile Energieträgern ist. Oder der Jahresendenergiebedarf der die jährlich zu beschaffende Energiemenge wie Heizöl, Gas oder Pellets benennt. Auch die Begriffe Transmissionswärmeverlust und U-Wert wurden den interessierten Zuhörern näher gebracht.

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Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus e.V. beschließt Umstrukturierung

In einer gut besuchten Mitgliederversammlung am 02.05.2017 hat das Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus e.V. (kee) die Weichen für die zukünftige Entwicklung gestellt und auf die Streichung des jährlichen Zuschusses durch den Rheingau-Taunus-Kreis reagiert. Der Vorstand hat der Mitgliederversammlung einen Umstrukturierungsvorschlag unterbreitet. Der Vorstandsvorsitzende, Landrat Burkhard Albers, zeigte sich überzeugt davon, dass das vorgeschlagene Konzept einer ehrenamtlichen Fortführung des Vereins tragfähig ist. „Ich bin froh darüber, dass es uns gelungen ist, das bestehende Netzwerk von 112 Mitgliedern, darunter alle Kommunen des Kreises, Firmen, Verbänden, Organisationen, Freiberufler und Privatpersonen zu erhalten“, so Albers. Ziel bleibt die Information der Bürgerinnen und Bürger, sowie der Unternehmen über Energieeinsparung und Energieeffizienz sowie die Unterstützung der Energiewende im Kreis. Ein umfangreicher Tätigkeitsbericht des kee, die Jahresrechnung 2016 und der Prüfbericht über die Kassenprüfung des Rechnungsprüfungsamtes lagen der Mitgliederversammlung vor und wurden einstimmig verabschiedet. Der Vorstand und die Geschäftsführung wurden entlastet.

Neben dem Landrat, der kraft Amtes Vorstandsvorsitzender des Vereins ist, gibt es zwei
gewählte Stellvertreter/innen. Komplettiert wird der Vorstand durch den Schriftführer, den
Kassierer und den Sprecher des Fachbeirats. Neu gewählt wurden in der
Mitgliederversammlung Herr Ulrich Chilian als ehrenamtlicher Schriftführer, Herr Norbert
Frey als Kassierer sowie Herr Peter Imhoff und Herr Andreas Prokschy als ehrenamtliche
Kassenprüfer. Alle Personalentscheidungen wurden einstimmig getroffen. Auch eine
entsprechende Änderung der Satzung des Vereins wurde von den anwesenden 34 Mitgliedern
einstimmig zugestimmt. Die Mitglieder-versammlung wählte ebenfalls einen 12-köpfigen
Fachbeirat, der den Vorstand bei der Durchsetzung der Ziele und konkreten Projekten
unterstützt und berät.

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